Führendes US amerikanisches Pharmaunternehmen
Restrukturierung einer Pharma-Produktionsstätte in Deutschland
Das Restrukturierungsprojekt war über mehrere Jahre ausgerichtet und hatte das Erreichen einer globalen Wettbewerbsfähigkeit zum Ziel. Durch den Aufbau von prozessorientierten Strukturen, intensive Mitarbeiterentwicklung und -selektion, Verankerung von "Operational Excellence" als Arbeitskultur und zahlreichen anderen Aktivitäten wurde der Transformationsprozess ermöglicht. Durch Gebäuderück- bau und dem Anpassen des Maschinenparks auf eine Auslastung über 80% (5 Tage/24 Stunden) wurden remanente Kosten eliminiert. Als letzter Projektschritt wurden, begleitet von intensiven Gesprächen mit Betriebsrat und Mitarbeitern und ohne Sozialplan, die absoluten Arbeitskosten durch Abbau von Personal, Zuschlägen und Benefits um 30% reduziert. Der Standort liegt inzwischen im weltweiten Vergleich von über 100 Pharmaproduktionsstätten (McKinsey, POBOS Studie) bei den meisten Leitungsparametern (Produktivität, Qualität und Lieferservice) im obersten Quartil und ist führend in der eigenen Firmengruppe. Die Produktkosten liegen bereits besser als der weltweite Median und erreichen voraussichtlich in 2011 das obere Quartil.
Wirtschaftlicher Erfolg durch ökologische Maßnahmen
Der Einsatz von erneuerbaren Energiequellen bei Neubau- oder Sanierungsprojekten in der Industrie bietet wirtschaftlich interessante Möglichkeiten, auch ohne staatliche Subventionierung. Innerhalb von 3 Jahren (2007-2010) konnten bei diesem Projekt die Energiever- brauchskosten einer Produktionsstätte von 3,7 auf 3,0 Mio Euro gesenkt werden, bei konstantem Produktionsvolumen und trotz gestiegenen Energiekosten. Ermöglicht wurde dies sowohl durch Großprojekte (Holzpelletanlage für die gesamte Dampfversorgung der Produktion und Kopplung an eine Absoptionskälteanlage, Geothermiesystem zum Heizen und Kühlen eines Bürogebäudes mit ca. 200 Mitarbeitern, u.a.) als auch durch über 100 kleinere Projekte, die überwiegend als Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter entstanden. Die Pay-Back Periode lag je nach Projekt bei lediglich 2 bis 3 Jahren.