Mittelständisches Fertigungsunternehmen
Entwicklung eines mittelfristigen IT-Bebauungsplans
Das Unternehmen nutzte seit langem ein eigenentwickeltes PPS-System. Dieses war nicht mehr in der Lage, geschäftliche Weiterentwicklungen adäquat zu unterstützen. So war es z.B. nicht möglich, eine akquirierte Gesellschaft in das System zu integrieren. So entschied sich das Unternehmen, das alte PPS-System durch ein neues ERP-System abzulösen.
Im Zuge dieser technologischen Erneuerung standen viele andere vorhandene IT-Anwendungen auf dem Prüfstand. Zudem hatte das Unternehmen vor, einige neue Anwendungen einzuführen, die vor allem das Controlling und die Qualität des Management Reportings verbessern sollten. Auch war vorgesehen, eine CRM-Lösung einzuführen, die mit dem neuen Auftrags-/PPS-System integriert werden musste.
So wurde eine Informatikgesamtarchitektur entwickelt, die alle benötigten IT-Anwendungen um das neue ERP-System herum definierte, die Schnittstellen zwischen den Anwendungen aufzeigte und das führende System für die Stammdaten festlegte.
Aus diesem Bebauungsplan konnte ein Projektplan für die nächsten 2-3 Jahre zur Umsetzung der IT-Landschaft abgeleitet werden, der die benötigten Projekte priorisierte und sie zeitlich terminierte. So bildete der Bebauungsplan das zentrale Steuerungsinstrument für Geschäftsleitung und Informatik.